Gesprächskultur: Frauen, Männer, Academia, Business

siebenhundertsachen

Kollege J. und ich diskutieren recht oft und hitzig über Feminismus, Gleichberechtigung und die Repräsentanz von feministischer Debatte in den Medien. Dies beinhaltet, dass wir uns mit Artikeln bewerfen und diese dann beim Kaffee im Büro diskutieren. Letzte Woche brachte er mir einen Artikel aus der Financial Times mit, der den Titel trägt: „Competitive dinner parties highlight the gender divide„. Die Autorin beschreibt darin ihre Beobachtung, dass sobald auf einer (semi-)beruflichen Abendveranstaltung die Diskussion in der Gruppe und nicht bilateral mit den direkten Nachbarn geführt wird, Männer sich eher hervortun und Frauen sich eher zurückhalten. Ausgehend von ihrem eigenen Gefühl von Unwohlsein in einer kompetitiven Gruppengesprächssituation beschreibt sie, dass es anderen Frauen scheinbar genauso gehe, Männern aber nicht. Sie zieht einen Bogen zu Geschlechts-getrennten Buchclubs und schließlich zu Diskussionen in Unternehmenskontexten wie Teammeetings. Sie schlussfolgert, dass Frauen offenbar eine andere Gesprächskultur pflegen als Männer und dass auch eine…

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